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Das Wort Reiki setzt sich zusammen aus den Wörtern „rei“ und „ki“ und bedeutet korrekt übersetzt spirituelle Lebensenergie.


Das Kanji (chin./ jap. Schriftzeichen) ki in der hier vorliegenden Form, die sich von der modernen Schreibweise deutlich unterscheidet, heißt „Lebensenergie“, begrifflich zum Beispiel gleichzusetzen mit den Wörtern Vitalkraft, Chi, Mana, Prana, welches jedes für sich die alles umgebende vitalisierende Energie auf unserem Planeten beschreibt. Das Kanji in sich bedeutet frei übersetzt  „Energie aus dem Reiskorn“.

Da das Hauptnahrungsmittel in Ostasien Reis ist, ist „Reis“ mit „Leben“ gleichzusetzen.


In der modernen Schreibweise von ki, welche man inzwischen auch als Auto-Aufkleber kaufen kann, steht unter dem „Dach“, anstelle des Zeichens für Reis, eine Art X . Diese stilisierte Variante hat keinerlei „magische“ Bedeutung mehr.


Die bekannteste Reiki - Übersetzung als „universelle Lebensenergie“ ist nicht korrekt. Universelle Lebensenergie, wenn mit universell „göttlich“ gemeint sein soll, heißt auf japanisch „Shinki“. Reiki ist eher als Vermittler zwischen den „wilden“ Energien der materiellen Welt der Trennung und der „göttlichen“ Energie der Alleinheit (shinki) zu verstehen.


Da Reiki erstmals zu Beginn der 80er Jahre nach Europa kam, hat man sich damals um eine erklärende Übersetzung bemüht. Die genannte deutsche Übersetzung dürfte auf die amerikanische von Frau Takata zurückgehen. Frau Takata kann trotz ihrer japanischen Wurzeln des Japanischen nicht allzu mächtig gewesen sein, was man auch den verschiedenen Fernheilungssymbolen ansieht, die aus dieser Zeit stammen, und die mit chinesischen Schriftzeichen, oder besser mit der Art und Weise wie Kanjis zu einem Jumon (einer Zauberformel) zusammengefasst werden manchmal kaum noch etwas zu tun haben. (Das gleiche gilt übrigens auch für das so genannte Meistersymbol, welches allerdings kein Jumon ist. Im Internet kursieren die seltsamsten Gebilde.) Es kann aber auch sein, dass Frau Takata den damaligen US-amerikanischen „New Agern“ den schamanischen Aspekt ersparen wollte und deswegen das Universum bemüht hat. „Universell“ heißt allgemein, umfassend, gesamt.  Das amerikanische „universal“ ist aber nicht eins zu eins auf das in Deutschland verwendeten lateinischen „universell“ oder „universal“ übertragbar. Das Kanji Rei ist im modernen Japanisch auch mit „Universum“ übersetzbar, ebenso mit „Geist“, „Atem“ oder „Seele“.


Für viele der heutigen japanischen Reikipraktizierenden, die noch in der Tradition der Usui Reiki Ryoho Gakkai arbeiten, ist Reiki Seelenenergie.


Zusammenfassend kann man sagen, dass Reiki, das japanische Wort für eine Kraft im Universum (Schöpfung) ist, die den Zusammenschluss und das konstruktive Miteinander von Materie und damit auch Leben auf materieller Ebene erst ermöglicht. Reiki ist sozusagen der feinstoffliche Kitt, der die Welt zusammenhält.


Folgende Informationen aber sind interessant, wenn man sich für einen spezielleren Umgang mit Reiki interessiert.   


Rei als Kanji in der damaligen von Mikao Usui verwendeten Form, setzt sich aus drei Zeichen zusammen, die von oben nach unten gelesen „Regen“, „Gebet“ und „rituelle Arbeit“ (die Tätigkeit einer „Priesterin“) bedeuten und bezieht sich auf ein uraltes schamanisches Ritual, in dem, kurz gesagt, eine eingeweihte „Priesterin“ um Regen bittet. Es wird also um einen Segen „von oben“ gebeten. Es geht ursprünglich darum, dass eine korrekt eingeweihte und damit spirituell berechtigte weibliche Priesterin um Regen bittet (rei), damit der Leben spendende Reis (ki) wachsen kann. Dies ist eine konkrete Bitte!


Keine Bitte um irgendeine universelle Energie, sondern um eine ganz spezielle.


Semantisch übertragen auf den sich aus dieser Urform entwickelten religiösen Ritus, drückt dieses Kanji die Bitte um spirituellen Beistand aus, also um Anwesenheit eines Lichtwesens bei dieser speziellen Form der Energieübertragung. Es weist darauf hin, dass ein Mensch sich mit einem göttlichen Wesen, also mit einer Quelle, verbinden kann, um genau diese gute spirituelle Energie zu empfangen und weiterzuleiten, damit „gutes Gelingen“ und „vorteilhafte Geschehnisse“ eintreten können.


Dieses göttliche Wesen, auf das sich unser Reiki - Kanji in der hier vorliegenden Form bezieht, ist in Japan der Sonnenbuddha Dainichi Nyorei (in Indien: Maha Vairocana).


Unsere Sonne erst ermöglicht die Vielfalt des Lebens auf unserer Erde, durch sie bekommen Lebewesen Energie, sie lässt das Wasser verdunsten, das sich zu Wolken formt und als Regen den fruchtbaren Boden tränkt. Dainichi Nyorei ist nicht als Sonne selbst zu verstehen, sondern als eine alle Sonnen erschaffende und durch diese wirkende Kraft.  


Eine andere sehr freie aber akzeptable Interpretation ist, dass das Kanji den Reikifluss durch eine korrekt eingeweihte Person symbolisiert.




Literaturtipps


„Das große Buch der Reiki-Symbole“ , Mark Hosak / Walter Lübeck, Windpferd Verlag.

„Das ist Reiki“, Frank Arjava Petter, Windpferd Verlag.

  


Copyright Kalligraphie: Mark Hosak Rei Ki Übersetzung