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Im Laufe der Zeit ist es zu einigen Irrtümern und regelrechtem Quatsch bezüglich Reiki gekommen. Gründe hierfür sind u.a. unnütze Geheimniskrämerei, Heiligtuerei und ein übertriebenes Mitteilungsbedürfnis von eher weniger kompetenten Menschen nach dem Motto „Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem.“


12 typische Irrtümer zum Thema Reiki


1) Reiki ist eine intelligente Energie, die alles alleine regelt


Wenn dem so wäre, bräuchte es keinerlei Technik. Eine Berührung mir dem kleinen Finger oder gar ein Gedanke würde ausreichen, um Erwünschtes zu bewirken. Dieser Irrtum wurzelt eher in dem Zwang Verantwortung abzuschieben. Im Wesentlichen ist das Körper-bewusstsein des Empfängers dafür zuständig, wie viel Reiki angenommen und wo es gebraucht wird.


2) Alle Reiki Einweihungen sind gleich wirksam


Da Reiki Einweihungen keiner standardisierten Verfahrensweise unterliegen, kann so ziemlich alles Reiki Einweihung genannt werden. Trau schau wem! Billig ist manchmal teuer gespart und geht mit Enttäuschungen einher, weil „ja gar nichts passiert“, oder man nach Anwendungen plötzlich müde und erschöpft ist und man das Geld in den Sand gesetzt hat. Niemals glauben, immer überprüfen.

Im Shingon Reiki & Reikido werden die originalen Rituale von Frau Takata befolgt, allerdings mit den von meinem Lehrer, dem Japanologen & Reikiexperten Mark Hosak, genauestens erforschten Symbolen,  welche für eine optimale Einstimmung in „Reiki“ unbedingt nötig sind. Das Verwenden der korrekten Symbole ist leider nicht überall in der Reikiszene der Fall. Reikieinweihungen funktionieren auch mit leicht abweichenden Symbolen und Abweichungen von den originalen Abläufen, aber leider hört man viel zu oft in der Reikiszene, dass dieses und jenes nicht funktioniert, und das liegt meiner Meinung nach, an nicht korrekt ausgeführten Einweihungen und damit an mangelhafter Ausbildung. Enthusiasmus und Hingabe eines Reiki-Lehrers/Meisters können mangelhafte Technik nur zum Teil ausgleichen. Andere Behauptungen sind meiner Erfahrung nach Wunschdenken. Es gibt auf der Ebene der Feinkräfte auch rein physikalische Abläufe, die verstanden und beachtet werden müssen. Zu Usuis Zeiten waren die Einweihungsrituale, soweit wir heute wissen, anders als heute im Westen üblich, allerdings waren sie aber scheinbar auch nicht von Dauer. Man traf sich alle paar Wochen, um sich gegenseitig immer wieder von Neuem einzustimmen. Erst mit den späten Schülern von Hayashi, u.a. Frau Takata, aber spätestens mit Frau Takata wurden die Einweihungen so gestaltet, dass sie nachweislich dauerhaft wirken. „Nachweislich“ insofern, als dass der weitaus größte Teil der Reiki-Praktizierenden weltweit Frau Takata in ihrer Meisterlinie haben und die Dauerhaftigkeit der Einweihung bestätigen. Diese millionen von Menschen können sich nicht irren!


3) Es bedarf nur der Einweihung und der Symbole, um Reiki zu lernen


Ein Rezeptbuch macht noch keinen Koch. Frag mal deine Oma, wie man ein bestimmtes Essen kocht. Als Antwort bekommst du bestimmt keine Grammzahlen sondern intuitiv gefühlte Mengenangaben ..„ ... na eine Prise eben...“. Lernen, Üben, Behandeln, Ups & Downs, Erfolge und Misserfolge, das gehört alles dazu, um sich mit Reiki zu entwickeln.


4) Reiki kann nicht schaden


Da Reiki eine lebensförderliche, vitalisierende Energie ist, ist das eigentlich auch richtig, aber natürlich können im Rahmen von Reikianwendungen, so wie bei ganzheitlichen Anwendungen und Therapien generell, Erstverschlimmerungen und sogenannte Heilkrisen auftreten, z.B. können versteckte chronische Erkrankungen erst einmal aktiv werden, bevor sie ausheilen. Anderes Beispiel: Bei Blockaden im Energiesystem können die aus Verspannungen gelösten Energien nicht einfach abgeleitet werden; hier müsste für die entsprechende Erdung gesorgt werden. Jeder seriöse Reiki Praktiker sollte über diese Möglichkeiten mit seinen Klienten sprechen, damit es nicht zu unnötigen Anwendungsabbrüchen kommt.


5) Reiki heilt

Reiki heilt nicht. Heilung ist immer Selbstheilung. Reiki unterstützt und stärkt die Selbstheilungskräfte


6) Reikimeister sind spirituell weit entwickelt oder gar erleuchtet


Eine Einweihung ist lediglich eine Einweihung. Entwicklung muß erarbeitet werden. Ein Reikimeister ist ein Mensch wie jeder andere auch, auch wenn manche das über sich gar nicht gerne hören mögen.

Der Titel „Meister“ ist eine Verpflichtung, täglich anzustreben, sich „meisterlich“ zu verhalten, aber niemals ein Sofa auf dem man sich faul herumräkeln kann.


7) Reiki ist eine sektenartige Religionsgemeinschaft


Reiki hat einen schamanischen, esoterisch-buddhistischen Unterbau. Das ist so. Reiki hat seinen Ursprung in Japan, in einer Zeit in welcher der Kaiser noch die fleischliche Vertretung einer shintoistischen Sonnengöttin verkörperte, quasi selbst ein Gott war. Dieses kann man als gereifter Mensch auch einfach so annehmen, ohne sich im Detail damit beschäftigen zu müssen. Reiki ist über- und interreligiös praktizierbar. Glauben muss man an gar nichts. Glauben heisst „nicht wissen“ und ein mangelndes Bewußtsein ist ohnehin niemals förderlich. Allerdings ist es für das tiefere Verständnis nützlich, sich mit dem theosophischen Hintergrund zu beschäftigen. Vorsicht ist allerdings auf dem spirituellen Weg und in der „spirituellen Szene“ immer dann geboten, wenn man mit sektenartigen, neoreligiösen „Gemeinschaften“ in Kontakt kommt, in denen die gesamte Lehre von einem „Big Man“ abhängt, dessen „Quellen“ für die Schüler nicht nachvollziehbar sind. Das gibt es leider AUCH im Reiki! Also Augen auf und Hirn einschalten!


8) An Reiki muss man glauben, damit es wirkt


Das Körperbewusstsein weiß bestens Bescheid, wo und wie viel Reiki benötigt wird. Auch der sturste Dickschädel zieht Reiki ein. Das hat nichts mit Glauben zu tun, sondern kann erfahren werden.


9) Ein höherer Reiki-Grad bedeutet mehr Kraft und mehr Wirkung


Ein höherer Grad beinhaltet lediglich Werkzeuge mit denen man als Einsteiger noch gar nichts anfangen kann, weil Erfahrung und Einfühlungsvermögen noch nicht entsprechend ausgeprägt sein können. Mit dem 1.Grad kannst du sehr gute Ergebnisse erzielen, wenn du aufmerksam behandelst.


10) Reikimeister wird man nur durch asketischen Lebenswandel


Gott sei Dank Quatsch! Ein lustloses Leben ist leer, langweilig, verhärmt, und kann nicht das Ziel und der Weg dieses wundervollen Daseins auf diesem wunderschönen Planeten sein. Reiki fördert Lebendigkeit, Sinnlichkeit und Lebensfreude. Dass man aber nicht betrunken und/oder splitternackt behandelt oder zu Einweihungen kommt sollte sich von selbst verstehen. Die Mitte, der Ausgleich ist der Weg und das Ziel. Sportliche Bewegung, Atemübungen und Meditation kann man leicht in sein Leben integrieren, allein das bewirkt schon Wunder. Man muss auch nicht Vegetarier oder Antialkoholiker sein.


11) Reiki-Lizenzen sind ein Zeichen von Qualität und Kompetenz


Es gibt Menschen die sich durch wichtig aussehende Pseudosiegel in die Irre führen lassen. Eine Lizenz ist eine Erlaubnis und kein Gütesiegel! Eine Lizenz sagt nichts über die Qualität eines Reikilehrers oder seines Instituts aus. Wer sich hinter solchen Konzepten versteckt, handelt aus der Angst heraus, ohne wichtig aussehendes Siegel und Lizenz, keine Schüler zu finden. Jemand der eine Lizenz gibt, macht die Lizenznehmer von sich, seinem Geschäftsmodell und seinen Nachfolgern abhängig! In der „spirituellen Szene“ gibt es viele Menschen, die auf „der Suche“ sind, und die damit auch sehr anfällig für Manipulationen durch rhetorisch geschickte „Gurus“ sind, die die Verwundbarkeit dieser Menschen ausnutzen. Ein echter spiritueller Lehrer führt seine Schüler immer zur Freieiheit und Unabhängigkeit, nicht zu Abhängigkeit! Weder von sich, noch von seiner Lehre! Von Aussen betrachtet wirkt die Unterschrift unter einen Lizenzvertrag freiwillig, daran lässt sich gesetzlich nicht rütteln; aber wenn ein Manipulator, seinen „Jüngern“ z.B. vermittelt, dass sie ohne diese Unterschrift niemals Erfolg haben werden, ist dies eine moralisch fragwürdige Aktion, denn aufgrund solcher Manipulationen lässt sich auf der von aussen nicht beobachtbaren inneren Ebene des Unterschreibenden die „Freiwilligkeit“ anzweifeln. Solche „Gurus“ nutzen ihren meist berühmten Namen, die Unwissenheit und Unerfahrenheit von „Suchenden“, aber auch den Gruppendruck durch den schon bestehenden Anhängerkreis. Manchmal müssen sie selbst gar nicht in Erscheinung treten, sondern lassen für ihre Absichten disponibles „Personal“ aus der Anhängerschaft für sich argumentieren und arbeiten. Und da solche „Meister“ ihr „Personal“ nicht zu innerer Reife und intellektuellem Unterscheidungsvermögen führen, bleiben diese Schüler gegenüber ihrem „Guru“ auf dem Niveau eines kleinen Kindes stehen, das gerne all das tut, was der Papi sagt, um sich seine „Liebe“ und Beachtung zu verdienen.    


12) Reiki ist eine „alte“ Energie, die aufgebraucht ist. Jetzt gibt es moderne & stärkere Energien


Der Schwachsinn dieser Aussage ergibt sich durch die Aussage selbst! Das sind Marketingaussagen von Leuten, die ihr eigenes „Produkt“ in einem etablierten „Markt“ verkaufen wollen! Viele dieser Leute gründen auch „Reikigruppen“ z.B. Im Internet oder veranstalten „Reikitreffen“ um im Fahrwasser von Reiki dann  ihr Produkt, ihre Methode an den Mann / an die Frau zu bringen.  



Literaturtipps


„Reiki - ganz klar“, Frank Arjava Petter, Windpferd Verlag

„Jikkiden-Reiki“, Tadao Yamaguchi, Windpferd Verlag

„Das große Buch der Reiki Symbole“, Hosak, Lübeck, Windpferd Verlag

„Reiki - der Weg des Herzens“, Walter Lübeck, Windpferd Verlag  


12 Reiki Irrtümer